16. Tag: von Lasne nach Savigny-sur-Grosne, 96 km

Gestern: Beim Aufwachen regnet es! Wir bleiben einfach noch ein wenig liegen. Als wir dann endlich loskommen, ist es tatsächlich trocken. Es geht weiter auf dem voie bleu, mal am Wasser, mal auf kleinen Straßen durch die Dörfer. Das Wetter ist unbeständig, was Regen und Sonne anbelangt. Beständig dagegen bleibt der starke Wind, teils von seitlich vorne, teils aber auch von hinten. Über Chamblanc nach Seurre. Hier gibt es nach 20 km tatsächlich Frühstück mit Kaffee, O-Saft, Baguette, Croissants und Marmelade. Jetzt scheint die Sonne! Während der Weiterfahrt über Chi res, Ecuelles, Verdun-sur-le-Doubs,Sassenay nach Chalon sur Saône haben wir starken Landregen, Sonnenschein und viele bunte Wolken. Der Weg führt durch viele nette Orte mit alten Natursteinhäusern und vorbei an Schlössern und großen Höfen. In Chalon s.S. erfahren wir in der Touri-Info, dass es ab hier auf 70 km Länge einen sehr gibt ausgebauten voie vert (Fahrradweg) auf einer alten Eisenbahntrasse gibt. Er führt allerdings etliche km östlich der Saône durchs Land. Kaum, dass wir anschließend in einem Café sitzen, gibt es ein fürchterliches  Unwetter. Nach 10 min. ist alles vorbei! Auf dem voie vert fahren wir ca. 30 km und erleben noch einmal einen extremen Platzregen mit Sturm. Der Weg sieht hinterher entsprechend aus. Die Beschilderung auf diesem Weg ist ausgezeichnet. Jeder kleine Ort rechts und links des Weges mit Unterkunftsmöglichkeit wird angezeigt. So entschließen wir uns nach 90 km, ein kleines Hotel anzusteuern. Anscheinend mag man dort keine Radfahrer, denn sie winden sich fürchterlich und meinen schließlich, kein Zimmer mehr zu haben. 5 km weiter wieder ein Hinweisschild. Im Ort erfahren wir, dass es auf dem Berg ein chambre d’hotes gäbe. Also 1 km Anstieg. Wir sind schon längs wieder raus aus dem Dorf, als wir hinter einem alten Schloss auf ein traumhaft auf dem Berg gelegenes Weingut stießen, das Zimmer vermietet. Die Besitzer, die das Weingut betreiben, organisieren Ziegenkäse aus dem Ort, und mit einer Flasche des eigenen Rotweins, sowie selbst angebauten Tomaten haben wir ein prächtiges Abendbrot mit einem Wahnsinnsblick auf das Tal, die gegenüber liegenden Berge und Aufsteigen des Vollmondes. Hier in La Notre Dame bei Savigny-sur-Grosne haben wir die bisher schönste Unterkunft gefunden!

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