13. Tag von Gdansk nach Elblag ( 81 km , inkl. Stadtfahrten )

Da sind wir also wieder – online – , hatten 2 Tage kein Internet! Das wird uns sicherlich noch häufiger so gehen. Also macht Euch keine Sorgen!

Die Sonne schien, nicht zu starker Wind aus Ost / Nordost. Kaum waren wir aus unserem „Appartment“ raus ( wirklich toll für den Preis!) und hatten unsere Räder von den Geländern im Vorraum zur Bar und zum Restaurant entriegelt, um sie für die Weiterfahrt zu satteln, strömten schon die neuen Wochenendgäste in Scharen! Der Weg raus aus Gdansk war schnell gefunden, sogar der richtige! Auf der Brücke aus der Altstadt hinaus ‚gen Osten hörten wir gerade noch den Satz eines kleinen Mädchens :“Oh, Mama, die Räder sehen aber schön aus!“ Es waren viele deutsche Touristen unterwegs! Ab Gdansk hatten wir bis Elblag keinen Radführer und richteten uns nur nach einer Autokarte. Die Strasse nördlich der riesigen Raffinerie konnten wir nicht fahren, obwohl es nach der Karte so schien. Aber wir haben den Arbeitern geglaubt, die uns versicherten, dass man uns nicht durch das Raffineriegelände durchliesse. Auf mal mehr und mal weniger befahrenen Hauptstrassen kamen wir trotz des häufigen Gegenwindes ( der erste Tag mit echtem Gegenwind ) gut voran. Mehrfach überquerten wir eine der vielen Wislas über Schwimmbrücke, Klappbrücke, einfache Brücke und mit von einem Schlepper gezogener/geschobener Fähre.

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Fähre mit Schlepper

Der schleierbewölkte Himmel versteckte die Sonne so weit, dass sie uns angenehm begleitete, ohne dass es zu heiss wurde. Auch der kühle Wind war uns lieb. Einen genzen Tag ohne Steigung und Sandwege, was für ein Glücksgefühl! Jetzt werden wir öfter von den vielen deutschen Touristen in dieser Gegend auf unsere HH – St. Petersburg – Schilder angesprochen, ungläubig, bewundernd und einfach gute Fahrt wünschend. Elblag, das Tor zu Masuren! Sehr zeitig kamen wir in Elblag an, wo wir gestern sicherheitshalber wegen des Pfingstwochenendes mit toller Wetteraussicht noch über booking.com eine Unterkunft gebucht hatten. In der mal wieder wunderschönen Altstadt angekommen, suchten wir unsere Unterkunft. Die Strasse gab es, aber weit und breit weder die Hausnummer, noch den Namen der Unterkunft. Fragen in der Nachbarschaft, beim Wirt vom Restaurant gegenüber, der “ jeden in der Gegend kennt“ und wiederholte Anrufe bei der angegebenen Nummer – auch von der netten Dame in der Touri-Info – waren vergeblich. Ausserordentlich hilfsbereit ob des anscheinenden Missgeschicks telefonierte sie erfolglos einige günstige Unterkünfte ab. Jetzt hatten wir zu entscheiden : teures Hotel in der Innenstadt oder günstige Bleibe etwas ausserhalb. Zwischen Busbahnhof und Bahnhof sollte sie liegen, unsere günstige Unterkunft. Wir staunten nicht schlecht, denn unser angebotenes Zimmer lag direkt im Bahnhofsgebäude mit Blick auf die Gleise und Züge ! Die Fahrräder fanden auch Platz im Zimmer.

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Mission Bahnhof

Badezimmer, ein zusätzliches Bett für die Ablage. Wir waren gespannt auf die Nacht!  Zum Essen fuhren wir ausnahmsweise mit den Fahrrädern, zurück in die Altstadt, ans Wasser. Dort fanden wir ein gemütliches Plätzchen in der Abendsonne mit Bier, Croques und Waffeln.

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