27. Tag von Korkuna nach Rouge ( 60 km)

Gestern Abend haben wir immer noch auf Party-Krach in der Walachei gewartet. Der Besitzer erzählte uns von etlichen jungen Leuten, die zum gemeinsamen Feiern hergekommen wären. Das waren sie auch. Aus den beiden Sauna-Häuschen auf dem weiträumigen Gelände stieg Rauch auf, wir hörten in der Ferne Lachen. Ab und zu gab es ein für uns nicht zu identifizierendes Geräusch. Wir machten uns auf einen Rundgang über das Gelände , entdeckten das „Feier-Haus“ weitab und trafen den Chef. Er zeigte und erklärte uns die 200 m lange Seilführung für eine „Sause“ im Gurt. Das war also das Geräusch! Ab ca. 23 Uhr war es still. Alle schienen schlafen gegangen zu sein, entweder wie wir im Haus oder in Zelten. Die Autos standen heute Morgen noch alle am Platz. Beim Aufstehen um 7 Uhr war der Chef schon wieder draussen zugange. Er bestand darauf, uns einen Kaffee zu kochen, als er uns auf der Terrassenstufe frühstücken sah. Wir hatten noch Brot und Käse von gestern. Alles für die Abreise fertig, setzten wir uns also zu dritt zum Kaffee. Dabei erfuhren wir noch mehr über seine Holz-Kunstwerke und das ganze Gelände. Im Herbst käme wieder eine internationale Gruppe zum „Schnitz-Workshop“, und im August hat er wie immer ca. 100 Schüler in Zelten bei sich. Zum Abschied wollte er gerne ein Foto mit uns und unseren Fahrrädern.

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Abschiedsgruss

Schon früh strahlte die Sonne mit so viel Kraft, dass es mir schnell zu warm wurde. Wir waren über jede Wolke und Waldfahrt im Schatten glücklich! Nach 20 km angenehmer zügiger Fahrt begann die angekündigte Schotterstrasse mit mehreren Steigungen zwischen 7 und 10% . Wir haben unser Rad also mehrmals geliebt! Auf Schotter macht es ja nicht einmal Spass, bergab zu fahren! Sehr zeitig erreichten wir unseren Übernachtungsort Rouge, der mit malerischen Seen zwischen den Hügeln Gelassenheit und Gemütlichkeit ausstrahlte. Bei der Touri-Info wurden wir von estnischen Touristen über unsere Tour und ausdrücklich nach unserem Alter befragt. Da bekamen wir eine extra Portion Anerkennung. Nun mussten wir allerdings den zur Touri-Info mühsam erklommenen Anstieg wieder zurück. Unsere Unterkunft liegt nämlich im Tal des Ortes. Weil wir heute  „nur“ 60 km geradelt waren, mussten wir dringend eine 4 km Wanderung um die Seen machen und 144 Stufen des einem Storchennest nachempfundenen Aussichtsturm erklimmen.

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Storchennest mit Ausblick

Für den Ausblick hat es sich gelohnt! Abendessen gab’s heute auf dem Zimmer !

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Kommentatoren! Wir freuen uns über Kommentare und mails, gute Wünsche und „Mitgefühl“ und auch Vorschläge für „unverplante“ Zeit. Aber seid bitte nicht sauer über ausbleibende Antworten. Das Schreiben des Tagebuchs nimmt viel Zeit in Anspruch! Und Ina danken wir natürlich für den support aus der Ferne, besonders bei der Nachzeichnung unserer Route!

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